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Kaj Munk
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Kaj Munk (eigentlich Kaj Harald Leininger Petersen; * 13. Januar 1898 in Maribo, Lolland; â 4. Januar 1944 in Hørbylunde bei Silkeborg) war ein dänischer Pastor, Schriftsteller, Gegner Hitlers und christlicher Märtyrer.
Contents
⢠Leben
⢠Andenken
⢠Werke
⢠Literatur
⢠Medienrezeption
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Kindheit und Studium
Munks Eltern Carl Emanuel Petersen, ein Gerbermeister mit eigenem Betrieb, und Ane Mathilde Petersen, geborene Christensen, starben, als Kaj noch sehr jung war. Als Waise adoptierten ihn seine kinderlosen Verwandten Peter und Marie Munk, Kleinbauern in Opager bei Maribo, und er erhielt ihren Namen. Seine neuen Eltern bekannten sich zur Erweckungsbewegung der Inneren Mission. Die Gläubigkeit seiner neuen Eltern, besonders der durch ein Beinleiden behinderten Mutter Marie, prägten ihn entscheidend. Sein Lehrer in der Volksschule, Martinus Wested, und ein junger Pastor in der Gemeinde, Oscar Geismar, Volkspädagogen im Sinne Grundtvigs, fÜrderten sein literarisches Talent. Sie vermittelten ihm christliche Werte und weckten in ihm die Freude an Geschichte und Literatur. Seit 1914 an der Kathedralschule in Nykøbing Falster lernte er die Dramen Henrik Ibsens kennen und verfasste selbst erste Gedichtzyklen und Dramen. Nach dem Abitur im Jahr 1917 begann er ein Studium der Evangelischen Theologie in Kopenhagen, schrieb daneben aber weitere Werke, von denen die ersten verÜffentlicht wurden. Er erwog, das Studium abzubrechen und Schriftsteller zu werden, sah aber (auch aus Rßcksicht auf seine Eltern) davon ab. Studienreisen fßhrten ihn nach Deutschland und in die Tschechoslowakei.
Berufsleben und literarische Erfolge
Nach bestandenem Examen wurde Munk am 25. Mai 1924 ordiniert und am 1. Juni als Pfarrer in Vedersø bei Ulfborg eingefĂźhrt. In dem Dorf an der jĂźtischen WestkĂźste wirkte er bis zu seiner Ermordung 1944 als beliebter Seelsorger. 1929 heiratete er die ortsansässige Elise Jørgensen, mit der er fĂźnf Kinder hatte: Yrsa, Helge, Arne, Solveig und Mogens. Auch fĂźhrte er hier seine literarischen Arbeiten weiter. Im Jahre 1928 spielte das KĂśnigliche Theater in Kopenhagen erstmals sein BĂźhnenstĂźck En Idealist (âEin Idealistâ) Ăźber Herodes den GroĂen. Dadurch wurde er als Dramatiker bekannt. Das Schauspiel Cant (1931 ebenfalls am KĂśniglichen Theater uraufgefĂźhrt) brachte ihm weite Anerkennung. Seit 1931 schrieb er auch fĂźr die Tageszeitung Jyllands-Posten und andere dänische Zeitungen.
Zwei Schauspiele vor allem begrĂźndeten seinen Ruhm: Ordet (âDas Wortâ, 1932) spielt unter den Bauern eines jĂźtischen Dorfes und handelt vom Unfassbaren, vom frĂźhen Sterben, vom Glauben an das Wunder der Auferweckung, von Vernunft und Wahnsinn. Den Anlass zu diesem Schauspiel gab ein Geschehen 1925 in Kaj Munks Gemeinde, das ihn tief erschĂźtterte. Eine junge Bäuerin, Marie Sand, und ihr Kind starben im Kindbett. Ihr Grab befindet sich sĂźdwestlich der Vedersøer Kirche. 1955 schuf der dänische Regisseur Carl Theodor Dreyer nach Munks Drama den Film âOrdetâ.
Das andere TheaterstĂźck Han sidder ved Smeltediglen (âEr sitzt am Schmelztiegelâ, 1938) hat die Verfolgung der Juden im Dritten Reich zum Thema und rechnet mit dem vergeblichen Versuch einiger deutscher Gelehrter ab, den Juden Jesus zum Arier zu machen. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs sahen mehr als 160.000 Zuschauer dieses Schauspiel und hĂśrten, was darin ein deutscher Theologe einem nationalsozialistischen Minister vorhält:
âEin Jude hat meinen deutschen Mund gelehrt, jeden Morgen und jeden Abend zu beten: âVergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern.â Geben Sie den Juden Lebensrecht in unserem Volk. Denn die Menschenrechte anderen Menschen wegnehmen heiĂt, sich selbst zum Verbrecher zu machen.â
Politische Aktivitäten
Munk wurde in den dreiĂiger Jahren auch zum viel gelesenen Kolumnisten der groĂen dänischen Tageszeitungen. In elf Jahren verĂśffentlichte er mehr als 600 Artikel zu allen mĂśglichen Themen aus Kirche, Kultur und Politik. Den Parlamentarismus in seiner Ausprägung nach dem Ersten Weltkrieg sah er als fĂźr die Entwicklung eines Volkes ungeeignet an; er gab dieser Ăberzeugung in Wort und Schrift deutlich Ausdruck. Dagegen sah er in der gestaltenden Kraft von Mussolinis Faschismus in Italien einen geschichtlichen Ordnungsfaktor, den er als Modell fĂźr die Entwicklung Skandinaviens fĂźr wĂźnschenswert hielt. Auch die sich nach 1933 wirtschaftlich bessernden Verhältnisse in Deutschland unter Hitler schienen ihm in dieselbe Richtung zu deuten. Munk war der Ansicht, dass aufrichtige FĂźhrergestalten mit Idealismus und Ăberzeugungskraft in ihren VĂślkern positive Entwicklungen in Gang setzen kĂśnnen. Er war deswegen in Dänemark durchaus umstritten.
Im Drama Sejren (âDer Siegâ, 1936) schlug sich Munk noch einmal auf die Seite der Diktatur. Inspiriert von Mussolini und dessen Abessinienkrieg wird hier ein friedliebender Diktator von seinem Umfeld in den Krieg getrieben, welchen Munk als Aufopferung, Tapferkeit und Heldentum verbrämt. Der Diktator gewinnt den Krieg, doch wird er wegen seiner Gottlosigkeit von der Ehefrau ermordet. Sie glaubt, den Willen Gottes zu erfĂźllen, und wird darin von einem MĂśnch bestärkt. Kaj Munks Weltbild zeigt sich ebenso religiĂśs wie inhuman. Sein Glaube an den politischen FĂźhrer ist grĂśĂer als das Mitleid mit dessen Opfern.cite-ref-1[1]
Die Entwicklung im nationalsozialistischen Deutschland kommentierte er dagegen zunehmend kritisch. Hatte er zunächst noch argumentiert, dass die antijĂźdischen MaĂnahmen eine gewisse Berechtigung hätten, empĂśrte ihn die zunehmende Brutalisierung der deutschen Judenpolitik immer mehr. Am 17. November 1938 â eine Woche nach den Novemberpogromen â erschien in Jyllands-Posten sein offener Brief an Mussolini. Darin beschwor ihn Munk, Hitler von den Judenverfolgungen abzubringen. Sie seien eines groĂen Kulturvolkes unwĂźrdig. Der eigentliche Adressat des Briefes aber war die dänische Ăffentlichkeit. Die Ăźberwiegende Mehrheit der Dänen reagierte entsetzt auf Rassenideologie und Antisemitismus. Sie fanden im Land nie nennenswerte Resonanz; Munk fĂźgte sich als betont Konservativer nun in dieses Stimmungsbild ein.
Stimme des Widerstands
Nach der Besetzung Dänemarks am 9. April 1940 engagierte sich Munk im Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht. Seine Üffentlichen Proteste waren scharf. Die Kollaboration vieler seiner Landleute lehnte er ab. Im Gegenteil sollte sich Dänemark am norwegischen Beispiel orientieren und nicht vor Gewalt zurßckschrecken. Dafßr warb er in seinem Schauspiel Niels Ebbesen. Der historische Niels Ebbesen ermordete im 14. Jahrhundert Graf Gerhard III. von Holstein; in der Folge konnte der holsteinische Einfluss auf Jßtland zurßckgedrängt werden. Kaj Munk las an vielen Orten Üffentlich sein Manuskript vor. Die dänische Untergrundbewegung verbreitete den Text des Schauspiels in Tausenden von Exemplaren.
Auch in Munks Predigten aus diesen Jahren finden sich unmissverständliche Aufrufe zum Widerstand. Diese Predigten wurden 1941 und 1942 in zwei Bänden verÜffentlicht, bis zum Kriegsende erreichten sie fßnf Auflagen mit insgesamt 25.000 Exemplaren. Viele dieser Bßcher gelangten nach Norwegen und ermutigten auch dort zum Widerstand. Dass er sich durch sein offenes Wort in Lebensgefahr brachte, war Munk wohl bewusst.
âDie Kirche ist der Ort, wo das Unrecht in den Bann getan, die LĂźge entlarvt, die giftige Bosheit angeprangert werden muĂ â der Ort, wo Barmherzigkeit geĂźbt werden soll als Quelle des Lebens, als Herzschlag der Menschheit.â
GrĂźnde fĂźr die Ermordung
âWenn man hier im Lande mit der Verfolgung einer gewissen Gruppe unserer Landsleute anfängt, nur um ihrer Abstammung willen, dann ist es christliche Pflicht der Kirche zu rufen: âDas ist gegen das Grundgesetz im Reiche Christi, die Barmherzigkeit, und das ist verabscheuungswĂźrdig fĂźr jedes freie nordische Denken.â Geschieht das noch einmal, dann wollen wir mit Gottes Hilfe versuchen, das Volk zum Aufruhr zu bringen. Denn ein christliches Volk, das tatenlos zusieht, wenn seine Ideale mit FĂźĂen getreten werden, gibt dem tĂśdlichen Keim der Verwesung Einlass in seinen Sinn, und Gottes Zorn wird es treffen.â
Diese Sätze entstammen der Predigt, die Munk am 5. Dezember 1943 im Kopenhagener Dom hielt. Er war zu dieser Zeit Mitglied der Oppositionspartei Dansk Samling (âDänische Sammlungâ), fĂźr die er bei der Wahl zum Folketing 1943 geworben hatte. Die Partei Dansk Samling war die einzige Partei, die die Zusammenarbeit mit den Deutschen ablehnte. In der dänischen Hauptstadt war er unerwĂźnscht und durfte die Kanzel eigentlich nicht betreten. Er hielt die Predigt auf Wunsch seines Amtsbruders dennoch, und er drohte darin mit Aufruhr wegen der Judenverfolgung durch die Deutschen.
Einen Monat später, am 4. Januar 1944, wurde Munk von einem SS-Kommando im Pfarrhaus in Vedersø verhaftet. Seine Frau Lise blieb mit den fĂźnf Kindern zurĂźck. Im Ăśstlich gelegenen Forst Hørbylunde vor Silkeborg wurde er auf Anordnung von Heinrich Himmler erschossen. An der Planung und Vorbereitung des Mordes war der SS-UntersturmfĂźhrer Wolfgang SĂśhnlein (1913â1986) maĂgeblich beteiligt. Mit diesem Ausgleichsmord sollte der dänische Widerstand gegen die deutsche Besatzung geschwächt werden.cite-ref-2[2] Es war die erste Terroraktion der Petergruppe unter FĂźhrung von Otto Schwerdt. Am 8. Januar wurde Munk unter groĂer Ăśffentlicher Anteilnahme in Vedersø beigesetzt.
Die Untersuchung durch die dänische Polizei fßhrte schnell zu den Tätern, die aber nicht vernommen oder festgenommen werden durften. Eine Abschrift des vorläufigen Schlussberichts der Mordkommission wurde von der Widerstandsbewegung 1944 als Flugblatt verbreitet. Munk wurde zum Märtyrer der dänischen Widerstandsbewegung.cite-ref-3[3]
Andenken
In der kollektiven Erinnerung Dänemarks ist er bis heute unvergessen, obgleich die Beurteilung seiner literarischen Arbeiten und seiner politischen Ăberzeugungen Ăźber die Jahrzehnte stark schwankte.
An der Chorseite der Vedersøer Sebastianskirche liegen die Gräber von Kaj Munk, seiner Ehefrau Lise, geborene Jørgensen, und ihrem Sohn Helge. An der HauptstraĂe vor dem Friedhof befindet sich ein Denkmal mit der BĂźste Kaj Munks. Im Seitenschiff der Kirche hängt eine Gedenktafel mit seinem Lieblingschoral:
Ich erwarte dich, Herr Jesus, zum Gericht;
jeden Augenblick schaue ich danach aus.
Schnell und unverhofft kannst du kommen
zu jeder Tages- oder Nachtstunde
Lass meines Herzens Lampe bereit sein und brennen
in Glaube, in Hoffnung und in Liebe.
Wenn ich schlafe oder wache, so bin ich dein,
wenn ich lebe oder sterbe, so bist du mein.
Und wenn du kommst, komme zart und mild
und mache mich selig in Ewigkeit.
(Den Danske Salmebog, Nr. 269)
An der LandstraĂe 195 markiert bei Hørbylunde vier Kilometer vor Silkeborg ein Gedenkkreuz den Ort der Hinrichtung. Einen weiteren Gedenkstein setzten Freunde auf dem Ravnsbjerg sĂźdlich von Linde bei Holstebro. Die Inschrift lautet:
Kaj Munk starb am 4. Januar 1944 fĂźr sein Vaterland. Einige mĂźssen sich opfern, damit andere leben kĂśnnen.
In der Stadt Kappeln im nÜrdlichen Schleswig-Holstein ist die Ürtliche dänische Schule nach Kaj Munk benanntcite-ref-4[4]. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika erinnert mit einem Gedenktag am 14. August an Kaj Munk.cite-ref-5[5]
Werke
In dänischer Sprache
⢠Kaj Munk Mindeudgave, Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck):
⢠En Digters Vej og andre Artikler 1948.
⢠PrÌdikener 1948.
⢠Cant og andre Skuespil 1948.
⢠KÌrlighed og andre Skuespil 1948.
⢠Pilatus og andre Skuespil 1949.
⢠Egelykke og andre Skuespil 1949.
⢠Digte 1949.
⢠Dagen er inde â og andre Artikler 1949.
⢠Foraaret saa sagte kommer â Erindringer 1949.
⢠Vedersø â Jerusalem retur, Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1934
⢠10 Oxford Snapshots, klippet af en Dramatiker, Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1936
⢠Fugl Fønix, Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1939
⢠Aldrig spørge, om det nytter â Digterens Liv fortalt af ham selv i Breve og Artikler, samlet og tilrettelagt af Niels Nøjgaard, Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1958
⢠Paradis og Syndefald â En Digtcyclus, Aabyhøj (Forlaget BHS Jørgen Glenthøj) 1994
⢠Af et overfladisk, gejstligt menneskes papirer, Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 2001
⢠Ordet II â En almanakshistorie â skuespil i syv akter, Kopenhagen (Forlag Bindslev) 2003
In deutscher Sprache
⢠Fragment eines Lebens â Erinnerungen, Ăbersetzung: Maria Bachmann-Isler, Artemis Verlag, ZĂźrich 1944.
⢠Bekenntnis zur Wahrheit, Predigten, Ăbersetzung: Laure Wyss, Evangelischer Verlag A. G., Zollikon-ZĂźrich 1944.
⢠Dänische Predigten, Ăbersetzung: Edzard Schaper, mit einem Vorwort von Pastor primarius Olle Nysted, Neuer Verlag â Esselte Aktiebolag, Stockholm o. J. (1945).
⢠GlĂźckhafte Tage â FĂźnfzehn kurze GrĂźĂe mit Blindladung an die frĂśhlichsten meiner Kameraden, die LieblingssĂśhne der Natur und ihre eifrigsten JĂźnger: Dänemarks Jäger, Ăbersetzung: Elsa Carlberg, Artemis Verlag, ZĂźrich 1946.
⢠Jesusgeschichten, wiedererzählt fĂźr die Kleinen, Ăbersetzung: Gudrun Cavin, Rocailles Verlag, Genf 1949.
⢠Vor Cannae â Foer Cannae (deutsch â dänisch), Ăbersetzung: Kai Kromer, Satzverlag, Dresden 2000.
⢠Schauspiele (Ein Idealist â Das Wort â Cant â Er sitzt am Schmelztiegel â Niels Ebbesen â Die Herren Richter â Vor Cannae), Ăbersetzung: Rolf Lehfeldt und Paul Gerhard Schoenborn, mit einem Essay von Arne Munk, Edition ATE im LIT Verlag, MĂźnster 2003.
⢠Oxford-Schnappschßsse eines Dramatikers, ßbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Edition ITP-Kompass, Mßnster 2013.
⢠Das Wort, ßbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, Wuppertal 2015, Neuauflage 2022.
⢠Geschichtliche Dramen (Vogel PhĂśnix â Der Kardinal und der KĂśnig â Der Sieg â Ewalds Tod), Ăźbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, Wuppertal 2016.
⢠Er sitzt am Schmelztiegel, ßbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, Wuppertal 2017, Neuausgabe 2024.
⢠Dänische Dramen (In der Brandung â Liebe â Das Meer und die Menschen â Eine Kalendergeschichte â Der Pfarrer von Vejlby), Ăźbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, Wuppertal 2017.
⢠Ein Idealist â Einige Szenen aus dem Leben eines KĂśnigs, Ăźbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, darin ferner: Arne Munk âDer Dramatiker Kaj Munk und die geistige Situation seiner Zeitâ, Nordpark Verlag, Wuppertal 2018.
⢠Fßnf politische Predigten in einem besetzten Land, ßbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, Wuppertal 2018, Neuausgabe 2024, ISBN 978-3-943940-84-8
⢠Von der Zeitenwende (âFra Tidehvervetâ â Drama 1928), Ăźbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, /Radevormwald 2023, ISBN 978-3-943940-80-0
⢠Unruhestifter (âAlverdens Urostifterneâ â Drama 1943), Ăźbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, Wuppertal/Radevormwald 2023, ISBN 978-3-943940-82-4
⢠Die Auserwählten (âDe Udvalgteâ â Drama 1933), Ăźbersetzt und herausgegeben von Paul Gerhard Schoenborn, Nordpark Verlag, Wuppertal/Radevormwald 2025.
Literatur
In dänischer Sprache
⢠Henrik Nygaard Andersen, Torleiv Austad (Hrsg.): Kaj Munk â opgørets dramatiker. Kopenhagen (Forlaget ANIS) 2008
⢠Marc Auchet u. a. (Hrsg.): Kaj Munk â Dansk rebel og international inspirator, Kopenhagen (Akademisk Forlag) 1995 (mit einer internationalen Kaj-Munk-Bibliographie)
⢠Marc Auchet: De lollandske stjerner â Kaj Munks forfatterskab set paa baggrund af hans liv. Kopenhagen (C. A. Reitzel) 1998
⢠Carl P. Behrens, Henrik Schjødt Christensen, Søren Daugbjerg (Hrsg.): âPaa Lolland jeg den hentedâ â En samling artikler udgivet i 100-aaret for Kaj Munks fødsel. Herning (Poul Kristensen Forlag) 1998
⢠Hans Brix: Hurtig svandt den lyse Sommer â Kaj Munk 1924â1944. Kopenhagen (Westermann) 1946
⢠Bjarne Nielsen Brovst: Livet i Vedersø PrĂŚstegaard â om Lise og Kaj Munk. Herning (Poul Kristensens Forlag) 1980
⢠Bjarne Nielsen Brovst: Kaj Munk â liv og død. Aarhus (Centrum) 1984
⢠Bjarne Nielsen Brovst: Kaj Munk og den stÌrke mand. Aarhus (Centrum) 1992
⢠Bjarne Nielsen Brovst: Kaj Munk â krigen og mordet Aarhus (Centrum) 1993
⢠Bjarne Nielsen Brovst: Kaj Munk â retsopgør og eftermĂŚle Aarhus (Centrum) 1998
⢠Søren Daugbjerg: Kaj Munk og Tyskland â teater og politik. Aalborg Universitetsforlag 2008
⢠Bo Elbrønd-Bek: Opstandelsesmotivet i Kaj Munks Drama ORDET. Kopenhagen, (Forlaget Underskoven) 2009
⢠Lennart Franck: Kaj Munk â prästen, fĂśrfatteren, rebellen. Partille (Warne FĂśrlag) 1997
⢠Oscar Geismar: Om Mennesket Kaj Munk. Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlaget Arnold Busk) 1945
⢠Søren Holm: Kaj Munk â Den religiøse Problematik i hans Dramaer. Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1961.
⢠Jon Høgh, Carl P. Behrens, Lisbeth Lunde Lauridsen (Hg.): Vedersø Lolland retur, Ringkøbing 2014.
⢠J. K. Larsen: Kaj Munk som Dramatiker. Kopenhagen (H. Hagerup) 1941
⢠Jens Kristian Lings: Skygger over Vedersø PrÌstegaard. Lemvig 2005
⢠Per Lykke (Red.): Ordet paa bordet â Ni lĂŚsninger i Kaj Munks dramatik Kopenhagen (Multivers) 2004
⢠Per Stig Møller: Munk. Kopenhagen (Gyldendal) 2000
⢠Per Stig Møller: Mere Munk. Kopenhagen (Gyldendal) 2003
⢠Harald Mogensen: Kaj Munk paa Teatret â En Teaterbilledbog. Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1953.
⢠Arne Munk: Kaj Munk og fosterdrabet. Fredericia (Lohses Forlag) 1996
⢠Munkiana â Mitteilungen der Kaj-Munk-Gesellschaft, ab 1997: Kaj Munk Selskabet, c.o. Jens Kristian Lings, Kjeldbergvej 34, Fjaltring, DK-7620 Lemvig
⢠Svend Aage Nielsen: Livet gad jeg ønske jer â Erindringer om, taler af og breve fra Kaj Munk. Herning (Poul Kristensens Forlag) 1984
⢠Niels Nøjgaard, Martinus Wested u. a.: Bogen om Kaj Munk â skrevet af hans Venner. Kopenhagen (Westermann) 1946
⢠Niels Nøjgaard: Kaj Munk â Digter og Praest â Et Mindealbum. Kopenhagen (Berlingske Forlag) 1945
⢠Niels Nøjgaard: Ordets Dyst og Daad â Kaj Munks Levnedsløb og Personlighed. Kopenhagen (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1946
⢠Niels Nøjgaard, Niels: Kaj Munk og Diktatorene. Kopenhagen, (Nyt Nordisk Forlag Arnold Busck) 1948
⢠Niels Nøjgaard, Niels: Mest lever vi naar vi dør â Syv Skitser om Kaj Munk. Aarhus (Forlaget Aros) 1973
⢠Jan Pedersen: Martyren Kaj Munk lever. Oslo (Lunde Forlag) 2004
⢠Børge Schmidt: I forliset bor sejren â Tekstsamling til debat og voksenundervisning udgivet i forbindelse med to videoprogrammer om Kaj Munk. Aarhus (Danmarks Kirkelige Mediecenter) 1999
⢠H. H. Siegumfeldt: Kaj Munk â en Mand og hans Daad. Aalborg (Frede og L. C. Lauritzen) 1945 (mit ausfĂźhrlicher Bibliographie)
⢠Bjarne Nielsen Brovst: Lise Munk â En stĂŚrk kvinde 1909â1998 Hovedland, Gjern 2011
In deutscher und englischer Sprache
⢠Søren Dosenrode (Hrsg.): Christianity and Resistance in the 20th Century â From Kaj Munk and Dietrich Bonhoeffer to Desmond Tutu. Brill, Leiden, 2009 (International studies in religion and society; 8), ISBN 978-90-04-17126-8.
⢠Christian Eisenberg: Die politische Predigt Kaj Munks. (Europäische Hochschulschriften, Reihe XXIII Theologie; 147). Peter Lang, Frankfurt a. M. 1980, ISBN 3-8204-6823-4 (Zugl.: Kiel, Univ., Diss., 1980).
⢠Christian Hartung: Hinter der Angst â Roman, Brendow Verlag Moers, 2017, ISBN 978-3-86506-932-0.
⢠Wolfdietrich von Kloeden: Kaj Munk. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 6, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1, Sp. 353â364.
⢠Rolf Lehfeldt, Paul Gerhard Schoenborn: Zum 100. Geburtstag von Kaj Munk. In: Grenzfriedenshefte (1998), Heft 1, S. 27â32 (Digitalisat).
⢠Ebbe Neergaard: Kaj Munk â Ein Dichter zwischen zwei Weltkriegen. Ăbersetzung: Maria Bachmann-Isler. Artemis Verlag, ZĂźrich 1945.
⢠Paul Gerhard Schoenborn: Alphabete der Nachfolge â Märtyrer des politischen Christus. Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1996, ISBN 3-87294-737-0, S. 48â78.
⢠Paul Gerhard Schoenborn: âMit Gottes Hilfe das Volk zum Aufruhr bringen âŚâ Die Rettung der dänischen Juden und die prophetische Botschaft des Märtyrers Kaj Munk. In: Transparent, Essen, 11. Jg. (1998), H. 49 (Transparent â Extra), S. 1â12 (Online-Publikation; PDF; 77 kB).
⢠Kaj Munk. Wahrheitszeuge im Widerstand. EinfĂźhrung in Leben und Werk des Dichters, Pfarrers und Märtyrers. In: Pfälzisches Pfarrerblatt (2006), Nr. 5, S. 189â198.
⢠Paul Gerhard Schoenborn: âEr sitzt am Schmelztiegel â Erinnerungen an den dänischen Pastor und Dichter Kaj Munkâ. In: Deutsches Pfarrerblatt. Bd. 114 (2014), Heft 1, S. 14â20.
⢠Paul Gerhard Schoenborn: âKaj Munk â Widerstand mit dem offenen Wortâ. In: Kreuz und Rose CuS. Bd. 67 (2014), Heft 1, S. 38â44.
⢠Paul Gerhard Schoenborn: Kaj Munk â der politische Pfarrer und Dichter, den die SS erschoss. Nordpark Verlag, Wuppertal 2014, ISBN 978-3-935421-99-7, Neuausgabe 2024.
⢠Paul Gerhard Schoenborn: Der Jude Jesus war sein Leitstern, seine Waffe war das Wort. Ăber das prophetische Zeugnis des dänischen Märtyrers und Dichterpfarrers Kaj Munk. In: Tu deinen Mund auf fĂźr die Anderen, Themenheft 2020 der Gesellschaften fĂźr Christlich-JĂźdische Zusammenarbeit Deutscher Koordinierungsrat e. V., S. 14â17, Bad Nauheim 2019.
⢠Alfred Otto Schwede: Verankert im Unsichtbaren â Das Leben Kaj Munks. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1970.
⢠Matthias Wulsten: âDie dramatische Zeitdichtung Kaj Munks als Reaktion auf den und geistige Auseinandersetzung mit dem Faschismusâ (Magisterarbeit) Kiel 1998
⢠Munk, Kaj. In: Cecil Roth (Hrsg.): Encyclopaedia Judaica. Bd. 12. Keter Publ. House, Jerusalem u. a. 1971, Sp. 525.
Medienrezeption
⢠âOrdetâ (âDas Wortâ) in der Verfilmung von Gustaf Molander, 1943
⢠âOrdetâ (âDas Wortâ) in der Verfilmung von Carl Theodor Dreyer, 1955. Es existiert eine deutsche Synchronisation.
⢠âHavet og menneskeneâ (âDas Meer und die Menschenâ), 1970. Skript nach Kaj Munks Drama, Regie Sigfred Aagaard.
⢠âKaj Munk â En TV-serie i fire dele om digterprĂŚsten, danskerne og krigenâ vom dänischen Fernsehen DR 1985 produziert. Drehbuch Jens Aakrog, Regie Henning Ărbak.
⢠âKaj Munk: I forliset bor sejrenâ mit Kaj Munks Ollerup-Rede 1940. Danmarks Kirkelige Mediecenter 2000.
⢠âKaj Munk: Og alt hans vĂŚsenâ. Der Schauspieler Caspar Koch als Kaj Munk auf der Kanzel von Vedersø, Danmarks Kirkelige Mediecenter 2000.
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Kaj Munk im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Commons
: Kaj Munk
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Website. In: kajmunk.dk. Archiviert vom Original am 5. Juni 2013; abgerufen am 7. Oktober 2019 (u. a. dänische, englische, deutsche Texte, darunter alle Ausgaben der âMunkianaâ, eine Frage-Ecke und einen Veranstaltungskalender).
⢠Kaj Munk Forschungszentrum an der Universität Aalborg, Dänemark (dänisch)
⢠Souvenirs aus dem Tivoli | Otto Schwerdt. Archiviert vom Original am 12. Januar 2012; abgerufen am 7. Oktober 2019. In: Frihedsmuseet (dänisch).
Einzelnachweise
cite-note-11. â Jens Kistrup: Det moderne drama. In: Dansk Litteraturhistorie, Band 4, Politikens Forlag, Kopenhagen 1966, S. 444 f.
cite-note-22. â Whitney R. Harris: Tyrannen vor Gericht: Das Verfahren gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher nach dem Zweiten Weltkrieg in NĂźrnberg 1945â1946, BWV 2008, ISBN 978-3-8305-1593-7, S. 211.
cite-note-33. â Matthias Bath: Danebrog gegen Hakenkreuz, Der Widerstand in Dänemark 1940â1945, Wachholtz 2011, ISBN 978-3-529-02817-5, S. 158f.
cite-note-44. â Dansk Skoleforening for Sydslesvig e. V.: Kaj Munk-Skolen
cite-note-55. â Gail Ramshaw: More Days for Praise: Festivals and Commemorations in Evangelical Lutheran Worship. Augsburg Fortress 2016, S. 195.